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2009

  • Einrichtung des FUTRE RESEARCH ART CENTER Berlin, Nähe Checkpoint Charlie in Berlin Mitte

  • 2008

  • Ornithologische Diversitätsstudie, Herstellung einer optimalen empirischen Studienmöglichkeit in Form einer sehr speziellen Beobachtungsstation von wo aus biologische Farbraster untersucht werden können, Bildungs- und Erfahrungsraumkonzeption, Spanien
  • Aufspürung natürlicher Energieressourcen, visuell-bildnerisches Brainstorming über bisher ungedachte Energiewandlungen und -anwendungen auf der Grundlage der Bionik und scheinbar zufälliger empierischer Fokuslenkung.

  • 2007

  • Aufbau des ersten FUTRE RESEARCH ART CENTER+ in Zürich bestehend aus Büro und Projektpräsentation
  • Beteiligung an der Edition Universalkasten der Edition Howeg Zürich
  • Kompetenzvernetzung von Wissenschaft und Kunst in Forschung und Anwendung mit Wissenschaftlern der ETH Zürich, der UNI Zürich und freien Wissenschaftlern, Versuchsanordnung im Technopark Zürich zwischen universitärer Untersuchung und Startups, Herstellung einer Forschungsdokumentation

  • 2006

  • Color Spectrum Analysis Die Wahrnehmung von Farben basiert auf komplexen Mechanismen des Sehsystems vom Auge bis zur Hirnrinde. Die Farbuntersu-chungstafeln, als Auszüge des Farbspektrums, sind mit dem Nutzen und der Bedeutung des Farbsehens in Verbindung zu bringen. Farbtöne mit unterschied-lichen Sättigungsgraden, oder reine Farben in Bezug auf die Nichtfarben Schwarz und Weiß, sind bei starken Modifizierungen der Lichtwellen, welche auf das Material des Farbträgers einwirken, fähig, eine Wahrnehmung zu erzeugen, die subjektive Empfindungen, Erwartungen, Erfahrungen oder das Gefühl kultureller Übereinkunft auslöst.

  • 2005

  • M// Modellanordnung Museum Basic Rules of Development and Value Constitution. Hierbei geht es um die Untersuchung einer entwicklungsrelevant gegliederten Struktur, welche hinsichtlich der Korrelation von Wertegewichtungen wertbildend wird.
  • Zukunft der Heiterkeit, Die Entwicklung vielfältigster mimisch präziser Sprachmöglichkeiten revolutionierte die Qualität des Zusammenlebens in sozialen Verbänden und trug so zur Menschwerdung bei. Heiterkeit als ein Merkmal der Anthropogenese? Das Gemüt eines Bildbetrachters wird durch den Farbklang, den Bildrhythmus aber auch durch das zu erkennende Abbild stimuliert. In dieser Untersuchungsreihe wird explizit mit dieser Verknüpfung gearbeitet. Wie viele Formen der Heiterkeit sind unterscheidbar?

  • 2004

  • Paris-Projekt über neue ökologische Urbanität, eine Stadt erfindet ihre Wohnortqualität neu, Paris, Frankreich

  • 2003

  • Flower Genetics Engineering, Ein Teil der Organismusgruppe Pflanze (lat. planta) bildet Blüten als Fortpflanzungsorgan aus. In der Zukunft werden möglicherweise grundlegende, weitgreifende erbguttechnologische Veränderungen diese Blüten-pflanzen vollständig verändern. Blüten in überdimensionaler Größe, mit hoher Langlebigkeit, werden organisch industriell gefertigt nach direktem Kundenwunsch. Dabei kann auf Blütenstempel und Blütenpollen vollständig verzichtet werden, da die natürliche Fortpflanzung entfällt. (bis 2006 fortgeführt)

  • 2002

  • Zukunft ++ Wirtschaft ++ Kunst, K.H.Wagner wirft mit diesem Projekt die Frage nach zukunftsfähigen Modellen für harmonische globale Wirtschaftskreisläufe auf. In zahllosen Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern, Wirtschaftswissenschaftlern und Laien wurden entsprechende Ideen und Anregungen gesammelt. Eine Auswertung im Sinne des - future research program - erfolgt durch die Erstellung künstlerischer Tableaus économique.
  • Befragung des Protestantismus, Das Projekt formuliert Fragestellungen nach der Bedeutung der protestantischen Religion für die Gestaltung sozialer Gemein-schaften. Wie weit reichen die Gedanken der Reformatoren J. Calvin, U. Zwingli, M. Luther, Ph. Melanchton in die Zukunft? Wieviel Öffnung und Wandlung wird notwendig sein, um die Tragfähigkeit des Protestantismus für eine künftige menschliche Zivilgesellschaft zu gewährleisten? Wird eine neue Aufmerksamkeit durch die Darstellung eines geheimnisvollen, göttlichen Glanzes erzeugt? (an diesem Projekt wurde bis 2006 gearbeitet)

  • 2001

  • Installation eines frp- exchange sets mit den Projekten Zukunftskrankheiten und Arbeitsinstallation Fraunhofer IKTS in der Royal Academy in London, UK
  • Erster Einsatz des frp- exchange sets mit den Projekten Alle Himmel und Achtundvierzig Köpfe in der Galerie Viscaf in Sydney, Australien
  • Zukunft ++ Forschung ++ Kunst ein Projekt mit Zukunftsforschern vom Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin, vom Zentrum für interdisziplinäre Technikforschung der Technischen Universtät Dresden und von der Sozialwissenschaftlichen Umfeld und Trendforschung des Forschungsbereich "Gesellschaft und Technik" der Daimler AG in Berlin, Kunsthaus Dresden, Städtische Galerie für Gegenwartskunst, Dresden, Germany

  • 2000

  • Zukunft im Landschaftsspiegel, Projektstart durch eine Leseperformance im Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Über die Performance hinaus fragen die Künstler, ob sich die Verbundenheit des Menschen zur Landschaft in der Tendenz dahingehend wandeln könnte, dass zunehmend die künstliche Landschaft eine emotionale Anziehung ausübt, während das Interesse an natürlichen realen Landschaften schwinden könnte. Zur Untersuchung ob und wie sich dieser Prozess vollzieht werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Teilnehmer gebeten, fotografische Abbildungen von ihnen persönlich bedeutsamen Landschaften den Künstlern zur Verfügung zu stellen. (Fortführung bis 2020)
  • Arbeitsinstallation Fraunhofer reell in Fraunhofer IKTS und virtuell in einer Vielzahl von Forschungsinstituten der Fraunhofer Gesellschaft, Vergleich wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung

  • 1999

  • Erdinstallation ­ Kreislauf der Stoffe, Gorbitz

  • 1998

  • earthprojct (von 1998 - ­2000), u.a. mit Unterstützung von Professoren der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, vom Medienkulturzentrum Pentacon, von der Medienwerkstadt Dresden, von Studenten der TU Dresden, von angehenden Studenten und Schülern
  • End of Evidence, Die Entwicklung technischer Medien in der Digitalisierung am Beispiel der Fotografie. Projekt mit Bildungs- und Erfahrungsraum im Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Germany
  • Werktage - Das Interface der Kunst, Projekt, was mittels Fragebogen eine Inventur gesellschaftlich-künstlerischer Entwicklung durchführt und eine diesbezügliche Prognose entwirft, dreitägige Nonstop ­ Diskussion im Kunsthaus Dresden, Städtische Galerie für Gegenwartskunst, zum gleichen Gesprächsgegenstand u.a. mit dem Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenzforschung an der TU Dresden, Herrn Prof. Dr. Hölldobler, dem Leiter des Instituts für Genetik, Herrn Prof. Dr. Rödel, dem Leiter des Instituts für Soziologie, Herrn Prof. Dr. Rehberg, Herrn Dr. Bischoff, Direktor der Sammlung Neue Meister Dresden, Herrn Dr. Holler, Direktor des Kupferstichkabinett Dresden, Frau Prof. Dr. Peres von der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Frau Dr. Moldehn, freie Kunstwissenschaftlerin, Herrn Dr. Bauer, Rechtsanwalt, Herrn Dr. Nikolai, Medienreferent, Frau Reichard, freie Kuratorin, Frau du Vinage, Geschäftsführerin des Künstlerbundes, Herrn Stütemann, Kulturbürger-meister, Herrn Göhl, Volkswirt, Herrn Wiemer, Kulturamtsleiter, Herr Petzold, Kulturredakteur, Herrn Hübner, Galerist und Herr Kunde, Direktor des Kunsthaus

  • 1995

  • Dokumentationsausstellung, Die Aufführung einer Ausstellung (in der Galerie Nord, Dresden) In einer chronologischen dokumentarischen Reihung von Originalen und fotografischen Kunstabbildungen wird ein Werklauf offengelegt, der auf biographischer Seite von großen Brüchen gekennzeichnet ist. Sind diese gesellschaftlich determinierten Sprünge im Werk sedimentiert?

  • 1994

  • Achtundvierzig Köpfe, ein Projekt über Wissenskultur im Informationszeitalter, vorgestellt in der Galerie Artland am Broaway in New York
  • zahlreiche kleinere Projekte, die sich mit zeitgenössischen künstlerischen Inhalt-Formstrategien auseinandersetzen u.a. Collaborations
  • Gründung des - future research program - in New York durch K.H.Wagner, Die Mitarbeiter des - future research program ­ haben eine hervorragende Ausbildung absolviert u.a. an der School of Visual Arts ,New York,U.S.A., der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Die Mitarbeiter des - future research program ­ leben und arbeiten u.a. in Berlin, Zürich und New York.